Staub wischen: So putzen Sie gut und vermeiden neuen Staub

Für viele ist die Arbeit lästig. Staub wischen ist negativ behaftet und wird deswegen zu wenig gemacht. Oder wie steht es mit Ihnen?:

16 Monate unseres Lebens verbringen wir laut einer Studie der Zeitschrift „P.M. Fragen & Antworten“ mit Putzen. Staubwischen macht einen großen Teil dabei aus. Also freunden wir uns lieber damit an!

Und Staub wischen muss nicht lästig sein

Wir haben einen Ratgeber zusammengestellt, der zeigt, wie die Profis entstauben. Das geht schneller und macht weniger Mühe!

So wischen Sie schneller Staub und sparen Lebenszeit:

Dampfsauger und Fusselrollen verwenden Sie für Textilien

Schließlich sammelt sich der Staub auch am Sofa, auf dem Teppich, an der Stofflampe oder auf Kissen. Für die Lampe ist eine Fusselrolle ausreichend – hier ist es nicht dreckig sondern Sie müssen nur Fusseln entfernen. Für Couch, Teppich oder Kissen empfehlen wir aber zumindest jedes halbe Jahr einen Dampfsauger zu verwenden. Modelle wie der Kärcher SV 7 haben Aufsätze für diese Einsatzgebiete und schonen Ihre Möbelstücke dank senkbarem Dampfdruck.

Erst Staubsaugen, dann Staubwischen


staub saugen
Viele machen es umgekehrt, doch das ist falsch. Wischen Sie zuerst Staub, sind die Oberflächen zwar sauber. Aber das Staubsaugen danach wirbelt wieder Staub auf, der auf die Oberflächen flattert. Dann können Sie schnell wieder Staub wischen…

Die schwer erreichbaren Stellen zuerst

Staubbündel und Spinnweben an schwer zugänglichen Stellen wie der Zimmerdecke oder der Deckenlampe kommen zuerst dran. Auch Stellen wie die auf dem Stromkasten oder dem Warmwasserboiler nicht vergessen.

staub wischen boiler stromkasten
Bildquelle: radnatt via freedigitalphotos.net

Dann gehen Sie weiter nach unten zu den Regalen, dann kommen Tische, Stühle und Sofa. Schließlich entfernen Sie auch den Staub von den Fußleisten. Staub wischen erledigt.

Verwenden Sie einen feuchten Lappen, ein Mikrofasertuch oder einen Staubwedel


Nass wischen
Nass wischen ist ratsam, denn die Feuchtigkeit im Staubtuch bindet Staub. Leicht angefeuchtete Baumwolltücher reichen für die meisten Aufgaben. Mikrofasertücher eignen sich noch besser zum Staubwischen, weil das Tuch sehr feinmaschig ist, es gibt deswegen mehr Berührungspunkten („Papillen“) zwischen Textilkörper und der zu reinigenden Oberfläche. Es gibt außerdem eine Vielzahl von Kapillaren: Schließlich gibt es bei dem feinen Stoff viele Zwischenräume zwischen den Maschen und den sogenannten Fibrillen. Handschuhe aus Mikrofaser eignen sich besonders wenn Sie bei unwegsamen Flächen wie Vasen, Pflanzen oder Stühlen Staub wischen wollen.

Mehr zu Mikrofasern in diesem Artikel (Wikipedia)

Vorsicht
Das Tuch sollte allerdings nicht zu nass sein. Sonst könnten empfindliche Oberflächen, wie zum Beispiel furnierte oder unbehandelte Holzmöbel, durch die Feuchtigkeit beim Staub wischen Schaden nehmen.

Staubwedel aus Synthetikvliesstreifen und Synthetikwatte wirken elektrostatisch und ziehen deshalb den Staub buchstäblich an. Sie machen aber keinen Sinn bei starker Verstaubung, weil man den Staubwedel dann extrem oft aus dem Fenster ausschütteln müsste. Da es sich um Wegwerfprodukte handelt, sind sie auch nicht gerade umweltfreundlich. Staub in der Wohnung muss ja nicht zu Lasten der Umwelt gehen.
staubwedel synthetik

Der traditionelle Staubwedel aus Straußenfedern dagegen schon. Er kann durch seinen natürlichen Fettgehalt jede Menge Staub binden. Und da sich Straußenfedern nicht elektrostatisch aufladen, sind sie ideal für empfindliche elektronische Geräte. Sie sind zwar umweltfreundlicher, aber leider auch pflegeaufwändiger als synthetische Staubwedel, denn ohne Pflege können Staubwedel aus Straußenfedern zur Verbreitung von Kleidermotten beitragen. Deshalb sollten Sie sie ab und zu per Hand mit einem Wollwaschmittel gewaschen. Danach spülen Sie sie nochmal klar ab und trocknen alles mit einem Fön – so plustern sich die Straußenfedern wieder auf. So nehmen die Feder beim Staub wischen mehr Teilchen auf.

Zum Schluss wieder wischen

…und zwar die Böden.
boden wischen laminat 2
Wenn sie ihn nass wischen, erwischen Sie noch den letzten Staub.

Eliminieren Sie auch diese Staubfallen:

Denn wenn Staubfallen vergessen werden, bleibt der Staub dort nicht einfach liegen. Beim nächsten Luftzug segelt er herunter und die das ganze Staubwischen war umsonst. Lampen und Schrankoberseiten werden gerne vergessen, aber hier ist der meiste Staub. Und so manche Zimmerecke wird gerne vernachlässigt und ist nach Jahren völlig verstaubt (oder verdreckt).

Staub vermeiden: So machen Sie es dem Staub schwer

Schon wenige Stunden oder Tage nach dem Staub wischen ist er wieder da. Damit sich neuer Ärger nicht so schnell wieder ansammeln kann, empfehlen wir Ihnen diese Tricks, wie Sie Staub reduzieren können:

  • Lüften reduziert auch den Staub in der Zimmerluft, da ein Luftaustasch stattindet. Allerdings nur Stoßlüften – langes Lüften bei gekipptem Fenster lässt mehr Staub in die Wohnung eindringen.
  • Sorgen Sie für viel Luftfeuchtigkeit. Diese bindet den Staub. Eine Wasserschale auf der Heizung und Zimmerpflanzen spenden feuchte Luft. Besonders Pflanzen mit rauer Oberfläche wie Efeugewächse, Farn, Lotusblume, Tulpen, Gänseblümchen oder Orchideen binden den Staub vorzüglich. Luftbefeuchter sind auch geeignet, verbrauchen aber Strom.
  • Staubfänger wegschmeißen: Trennen Sie sich von Gegenständen in Ihrer Wohnung, die nur staubig werden – aber nicht benutzt. Eigentlich logo, aber man verdrängt es schnell.

…genau, wie Staub wischen…

Autor vieler Testberichte und Autodidakt in zahlreichen Hobbys. Schicken Sie mir eine Mail bei weiteren Fragen oder nutzen Sie die Kommentar-Funktion!

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Dampfbesen Test Redaktion